Auf was es wirklich ankommt..

Veröffentlicht: 29. November 2010 in Techniken, Therapieerfolge
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Wie gut ein Therapeut ist, wieviel Behandlungserfolg er hat, wie er mit Patienten umgeht und spricht, wie er sich in der Therapie gibt….

…….ist niemals abhängig von irgendwelchen Fortbildungen!

Auch keine großen wie Bobath, Manuelle Therapie, Osteopathie etc.

Auf was es wirklich ankommt ist das Gespür! Das Feeling, die Empathie und das innere Bauchgefühl!

Wieviel man in seinem Bauch spürt, wenn jemand das erste mal kommt, und man weiß: Genau das ist es. Man braucht keine Seitenlangen Befunde, man braucht keine Nierendynamik auswendig können denn das Feeling, Gespür und das Bauchgefühl für etwas kann man nicht lernen, auch nicht in 40 Berufsjahren.

Entweder man hat dieses Gespür, dieses was man nicht beschreiben kann wenn man mit Menschen arbeitet. Oder eben nicht.

Ihr kennt das doch sicherlich:

Da macht jemand etwas, ganz anders als alle anderen und ihr wisst genau: WOW..genau das ist es was ich brauche, dieser Mensch kann mir wirklich helfen.

Denn es nützt nichts wenn man jede Faszie auswendig kann und wie man diese behandelt, fehlt das Gespür, dieses gewisse etwas..dann hilft einem auch keine Fortbildung.

Denn dieses Gespür kann man nicht lernen….

Lasst mal das ganze anatomische Geschmarre weg….vergesst mal alles was ihr gelernt habt und behandelt einen Tag mal nur nach eurem Bauchgefühl, egal was….ihr werdet verwundert sein, was ihr im Stande seid zu leisten wenn ihr euch von eurem therapeutischem Feeling leiten lässt!

Viel Spaß…liebe Kollegen

Eurer:

Physioblogger

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Kommentare
  1. Jochen Meloh sagt:

    Trotz Bauchgefühl braucht man als Therapeut „Handwerkszeug“. Dieses erhält man durch Ausbildung und Fortbildung.

  2. Papa sagt:

    Das Handwerkszeug muss man haben, doch das Bauchgefühl sagt einem welches der Werkzeuge eingesetzt werden sollte um Erfolg zu haben.

  3. Daniel Bötsch sagt:

    Solche Ausreden hab ich bisher überwiegend von Frauen gehört und von den Therapeuten, die keinen Bock oder nicht die Fähigkeit haben, sich Wissen anzueignen!! Wo sonst, wenn nicht in der Medizin kann es wichtiger sein, sein Fachwissen ständig zu verbessern!! Und das kann man nur, wenn man sich immer weiter aus- und fortbildet sowie Kenntnis von den neuesten Studienergebnissen der Forschung hat!

    Ein evidenzbasiertes Arbeiten hat in deiner Praxis offensichtlich keine Priorität!

  4. VitalOase sagt:

    Dem Beitrag kann ich nur zustimmen. Wer nicht in der Lage ist, mit anderen Menschen gut auszukommen, und den sogenannten „guten Draht“ aufzubauen, wird niemals in diesem Beruf Erfolg haben.

  5. ninchen sagt:

    Physioblogger hat recht. Fortbildungen haben nicht im Geringsten was mit der Qualität eines Therapeuten zu tun! Man muss doch blöd sein, wenn man nur dafür arbeiten geht, um den Fortbildungsanbietern Geld in den Rachen zu schmeissen! Dann arbeitet man lieber am eigenen Clinical Reasoning Prozess und reflektiert sich mal selber, da hat man mehr von und vor allem mehr im Portmonnaie!

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