Ich frage mich:
Ständig behandeln Osteopathen die Nierenfaszie. Was ist an der denn so besonders?Liebe Leser,
gerade bekam ich folgende Frage:
Lieber Physioblogger,
ich bin über dein Interview beim Gitarren-Blog auf dich aufmerksam geworden und habe folgendes Problem: Immer wenn ich längere Zeit (15 Minuten oder mehr) besonders aufrecht sitze, wie es zB fürs Gitarrespielen nötig ist, bekommen ich ziemlich starke Rückenschmerzen. Ich war auch vor ein paar Jahren schon einmal bei einem Physiotherapeuten in Behandlung und meine daher, dass das zentrale Problem eine schwach ausgebildete Bauchmuskulatur ist. Daher würde ich gerne wissen, ob du vielleicht ein paar Fitnessübungen nennen könntest, die man so Zuhause machen kann um die Schmerzen wegzubekommen. Hattest du schon Patienten mit deiser Art von Problem und was empfiehlst du zur Behandlung?
Grüße,
Jan
Hallo Jan,
ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das du nicht zu alt bist (30-45), das du keine Operationen hattest und das sonst alles mit dir in Butter ist.Und gehen wir mal davon aus das es an deiner schwachen Rückenmmuskulatur liegt! Denn nur mit diesen Vorraussetzungen klappt das und hat das einen Sinn was ich dir jetzt sage. Mehr kann und will ich dir nicht sagen denn dann müsste ich dich ansehen, und Fernndiagnosen stelle ich nicht. Wenn das nicht klappen sollte, du mehr Schmerzen hast wie vorher oder irgendetwas komisches ist, dann gehe bitte sofort zu einem Physiotherapeuten oder Arzt. Versprich mir das!
Also tue folgendes:
Du setzt dich gerade hin, immer wennn du sitzt, UNZWAR IMMER!! Wenn du merkst, es wird anstrengend dann darfst du wieder ganz offiziell zusammensacken. Wennn du merkst es ist wieder weg, (das anstrengende Gefühl) dann richte dich wieder auf. Wird es wieder zu anstrengend (weil ja deine Muskulatur arbeitet) dann darfst du dich wieder ausruhen und zusammensacken. u.s.w.
Das machst du jedesmal wenn du dich irgendwo hinsetzt.
Am Anfang werden die Phasen wo du dich aufrecht hinsetzen kannst ohne Probleme ziemlich kurz sein, aber wenn du das wirklich durchziehst und ich rede hier von einer Zeitspanne bis sich der automatismus einschleicht von ca 3-5 Monaten. Dann werden die Phasen des Aufrecht sitzens immer länger und irgendwann brauchst du dich nicht mehr dran zu erinnern das du dich aufrichten musst, da du dies ja schon im Unterbewusstsein abgespeichert hast.
Wichtig ist das du das JEDEN TAG machst, ansonsten läuft das ins Leere.
Schreib mal in ein paar Monaten ob dir das geholfen hat!
Gruß:
Physioblogger
Ich hatte vor einiger Zeit einen Patienten, mit einem neuen Kniegelenk. (TEP).
Der Patient, klagt über starke Schmerzen hinter der Kniescheibe-die sich leider durch nichts und niemanden auch nur im geringsten verändern. Die Behandlung schafft Ihr zwar immer erleichterung und das auch nur für ein paar Stunden, aber das kann ja nicht mein Ziel sein.
Irgendwann nach bestimmt 20 Behandlungen, 30 verschiedenen Techniken, Kinesio Tape (versch. Anlagetechniken), und noch mehr aufgeopfertes Gehirnschmalz meinerseits sagte ich zu Ihr:
Liebe Frau Hastenichtgesehen,
wir haben mittlerweile so viele Sitzungen hinter uns und meine Arbeit führt bei Ihnen nicht zu dem gewünschten Erfolg.
Ich weiß nicht wie ich Ihnen noch groß weiterhelfen soll…egal was wir machen es geht nicht vorwärts.
Ich weiß nicht was ich noch tun soll….was Ihnen wirklich hilft.
Wir haben dann in dieser Sitzung Lymphdrainage und den Oberschenkel massiert.
Was ich damit sagen will:
Bitte liebe Kollegen und Kolleginnen, seid ehrlich zu eurem Patienten und rückt wenn es sein muss auch mit dieser sehr bitteren Wahrheit heraus, dass eine Therapiefortführung nicht für den Patienten von Nutzem ist. Denn somit mißbrauchenwir im hohen Maße das Vertrauen des Patienten und schüren die Hoffnung umsomehr auf Besserung.
Das ist ein manchen Fällen Betrug am Patienten.
Unser Ziel sollte sein, dem Patienten so gut wie möglich zu helfen, und Ihn nicht mit seinen Schmerzen eine sinnlose Therapie machen zu lassen.
Also bitte: Sagt, wenn nichts mehr vorwärts geht, dies dem Patienten.
Und hört auf mit der Rumhurerei mit den Rezepten….ohje..der soll bloß nicht woanders hingehen, ja nicht ein Rezept mit Absicht verlieren weil der Patient dann ja woanders hingeht.
Und weitere Szenarien……WAS??!!?? Du hast dem Patienten gesagt er soll woanders hingehen? Bist du verrückt? So stellst du die Praxis ja schlecht dar etc etc etc etc…
Wovor diese Angst? Seid ehrlich….vor allem mit euch selbst.
Wir können nicht jedem Menschen helfen…der Körper ist viel komplexer als wir alle vermögen.
Denn ich möchte nicht der Therapeut sein über den man sagt:
„Mensch, jetzt komme ich schon seit einem halben Jahr und es tut sich bei dem Therapeuten/Praxis einfach nichts“
Du etwa?
Manchmal kann es auch schon helfen, den Patienten praxisintern an einen anderen Kollegen zu vergeben!
Physioblogger
Hallo.
Ich durfte vor kurzen ein Interview im Gitarren Blog machen.
Es ging hierbei natürlich um die allseits gefürchtete sog. Sehnenscheidenentzündung.
Viel Spaß beim Lesen.
Physioblogger
Hallo.
Da ich ganz viele Frag den Physioblogger Anfragen bekomme und die Fragen teilweise sehr komplex zum beantworten gehen (manche) habe ich mir gedacht, man könnte doch die Hardcore Fragen über Skype erledigen. Ihr findet ab jetzt auf der Hauptseite eine neue Rubrik mit:
Telefoniere mit mir!
Und so ist es:
Mein Skype Name:
Physioblogger
Vorgehensweise für Fragen:
Ihr addet mich einfach im Skype, (mit dem Kommentar Frag den Physioblogger). Dann hinterlasst Ihr hier unter diesem Artikel einen Kommentar wann ihr am besten zu erreichen seid und ich rufe euch an.
Aber bitte seid dann zu euren Zeiten auch online, denn ich werde es nicht 3 Monate probieren
)
Lieben Gruß:
Euer Physioblogger
Lieber Physioblogger
Durch Zufall kam ich auf diese Seite und musste direkt schreiben.
Ich bin 18 und für mich beginnt gerade ein Leben, dass ich noch nicht kenne, viel Verantwortung und Selbstständigkeit.
Seid einer Woche habe ich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen.
Schon jetzt kann ich fast 100 lateinische Begriffe (Knochen und Lage-Richtungen bisher)..
Ich habe zwar 1 Jahr Zeit bis ich an richtigen Patienten komme, aber trotzdem habe ich totale Panik. Wie kann ich in einem Jahr Übungen für so viele verschiedene Patienten können?
Mein erstes Praktikum, wird in der Inneren Medizin sein, Chirurgie, Neurologie und Orthopädie.
Ich will es unbedingt schaffen, aber meine Angst lähmt mich auch.
Hast du irgendwelche beruhigende Worte, die mich endlich lockern können? Ich will es unbedingt schaffen. So sehr.
Ich hoffe auf Hilfe.
Mary
Hallo Mary,
übrigens ganz lässiger Name wie ich finde. Aber nun zu deinem Anliegen:
1. Du kennst jetzt schon 100 lateinische Begriffe? Super…das ist doch mal ein Auftakt…mache dir keine Sorgen über die Begriffe. Es werden noch tausende im laufe deines Berufslebens hinzukommen. Immoment musst du die stur auswendig lernen, aber spätestens wenn du die Begriffe im täglichen Gebrauch immer wieder vorholst..du wirst sie nie mehr vergessen. Und umso mehr du davon weißt umso kompetenter bist du, z.b einem Arzt gegenüber.
2. Nach einem jahr in der Schule steht man noch am Anfang vom Anfang vom Anfang. Man weiß noch sehr wenig. Und das was man weiß hat mich zumindest nie wirklich weiter gebracht. ZIEH ES DURCH!! Lerne, schaue zu, seh dir die Patienten an, Frage, Frage, analysiere was sie dir gesagt haben, Check, Check, Doublecheck, überlegen, und dann daraus die richtigen Schlüsse ziehen.
Aber das ist ein Prozess der wird niemals enden…umso länger du diesen warhaft schönen Beruf machst umso besser kannst du in die Bedürfnisse und Sorgen deiner Patienten einsteigen und sie dort abholen wo sie stehen.
Und es wird dich immer wieder begleiten: Das jemand mit vielen Schmerzen kommt und hüpfend wieder rausgeht……….. ist eine Illusion.
Wichtig ist, dass du auch jetzt in deiner Ausbildung wenn es um die Big Points geht, also um elementare Dinge wie (Praktikum, Befund, Palpation, systematisches Arbeiten) das du in diesen Dingen auch nach 8 Stunden Schule und schlechter Luft im Zimmer immer genau zuhörst.
Und noch einen Tipp der echt Gold wert ist:
Wenn ihr praktischen Unterricht habt, schnapp dir SOVIEL WIE MÖGLICH ANDERE KLASSENKAMERADEN!!
Das ist wohl der beste Tipp den ich dir geben kann.
Du musst fühlen lernen, sehen mit den Händen und das kann man nur lernnen wennn man es schon eine Billion mal gemacht hat. Also gib in den praktischen Fächern alles…zur jeder Uhrzeit. Und mit jedem mal tasten werden deine Finger sensibler…und das ist es nämlich was einen guten Therapeuten von einem schlechten unterscheidet:
Das Gefühl in den Händen. Es gibt wenige die das wirklich gut beherschen….werde einer von denen.
Alles andere kommt ganz von selber…lass es geschehen….und du wirst einen tollen Beruf haben.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig die Angst nehmen und verbleibe mit einem lieben Gruß:
Physioblogger
Ich habe leztens in einer Zeitschrift geblättert, die Fortbildungsangebote für Physiotherapeuten anbietet.
Ich dachte mir, Mensch schauste mal was man in Zukunft vielleicht ins Auge fassen könnte um den persönlichen Fortbildungsstandart möglichst hoch zu halten. Natürlich ist dies auch immer Geldbeutel abhängig.
Als ich die ersten 10 Seiten durchgeblättert habe, wusste ich nicht so richtig ob ich in einer Fachzeitschrift blättere oder mich im NASA Kopntrollzentrum befinde. Da kann man allenernstes so Fortbildungen machen wie:
Biocybernetische Manuelle Therapie
Cranio Fasziale Dysfunktionen und Multiidisziplinäre Analyse und Gesamtmanagement
HWS Kinästhesie
Postgraduierte Osteopathie Masterclass
Microkinesitherapie
Bei dem letzten Wort musste ich schon sehr genau hinsehen ob ich mich nicht verschrieben habe.
Ich frage mich allen ernstes ob solche industrialisierten und für meine Augen volkommen überzogenen Fortbildungen noch für die Hausfrau mit Schulter- Nacken Schmerzen die vom Fensterputzen kommen wirklich Sinn machen.
Denn ich bin der Meinung, dass man sich mit solchen Fortbildungen immer weiter vom Patienten entfernt. Statt sich dem Patienten durch einfache leicht nachzuvollziehende Techniken weiter anzunähern. Und so dem Problem des Patienten Herr zu werden.
Sie glauben das war alles und eine Ausnahme?? Oh Nein! Ein Text unter einem Kinesio Taping Kurs besagt folgendes:
Lernen Sie das elastische Tape in einer neuen Dimension kennen!
Na wunderbar….heißt das dann das das Tape immer wirkt? Ich selber habe mit dem Kinesio Taping über 7 Jahre praktische Erfahrung und kenne das Tape WIRKLICH in jeder Dimension! Das nennt man wohl altmodisch: Erfahrung.
Zählt aber warscheinlich in der heutigen Physio Gesellschaft nicht mehr.
Was zählt sind Fortbildungen vielleicht dieser Art:
Neurophysiologisches Taping- dahinter verbirgt sich ganz normales Kinesio Taping, den Kurs kann jede Krankenschwester besuchen!
Ausbildung zum AROHA Physiodynamics Kursleiter
und noch etliche dieser amerikanisierten Fortbildungswörter mehr….
Ich glaube die Physiotherapie macht hier einen entscheidenden Fehler. Man versucht durch Gewalt die komplexen Störungen des Körpers zu verstehen und dann gezielt diese Ursache zu behandeln. Schön und gut. Dies wird aber nach meiner heutigen Auffassung NIEMALS möglich sein.
Unser Körper ist so enorm komplex, das man sein ganzes leben bräuchte um eine einzige Sekunde unseres Körpers bewusst zu steuern.
Uns Physiotherapeuten wird vorgegaukelt mit der und der Fortbildung wird Ihre Therapie erfolgreicher! Das ist ein riesen Irrtum und Aberglaube.
Die großte wichtigste und beste Fortbildung machen sie jeden Tag: Arbeiten! Dennn genau das bringt das mit sich was man noch nicht kaufen kann.
ERFAHRUNG!
Egal wieviele Fortbildungen man besucht, ein guter Therapeut definiert sich über seine Erfahrung mit verschiedenen Krankheits und Symptombildern. Und nicht über seine vollgepflasterte Wannd mit den Fortbildungszertifikaten!
Weiter hinten finde ich dann doch noch soetwas:
25 Technike zur Mobillisation der Schulter, dass ist doch mal was sinnnvolles!
Bevor ich das Heft ganz durchgeblättert habe, stoße ich auf eine Fortbildung die mich doch sehr überrascht:
Kursleiter für Streßmanagement
Ich glaube dieser Kurs ist nach Beendigung der oben genannten Kurs dringen annzuraten!
Physioblogger
Heute kam ein neuer Patient das erste mal in meine Praxis. Als wir in den Behandlungsraum gehen wollte ich ein Handtuch aus dem Schrank holen…da sagt der Patient zu mir:
Ich habe mir schon ein Handtuch mitgebracht, ich dachte das brauche ich!
Super denke ich mir, gehe zurück um die Türe zu schließen, drehe mich um und was sehe ich:
Das Handtuch welches auf der Bank lag, war höchstens doppelt so groß wie ein Waschlappen!!!
Ich wusste im ersten Moment nicht was ich sagen sollte, da sagte der Patient:
Ich glaube es ist ein wenig zu klein, ich habe nicht gewusst das die Bank so groß ist!
Halt halt lieber Leser, das beste kommt jetzt:
Der Patient war männlich, und ca 2 Meter groß!
Der Patient und Ich mussten schmunzeln und Ich sagte, dass wir eines von mir nehmen und habe den Patienten darauf hingewiesen, dass nächste mal doch ein großes Badehandtuch mitzubringen.
Er fand das eine gute Idee.
Ich auch.
Physioblogger
Sorry das ich heute erst die Kommentare freigegeben habe…
Tut mir unendlich leid….
ich hatte da wohl etwas verstellt…
Bitte bitte verzeiht mir…
Danke
Physioblogger
Liebe Leser,
Ich möchte euch mit diesem Artikel auf eine neue Fachzeitschrift in der Physiotherapie informieren.
Dieses Magazin erscheint ausschließlich nur als E-Book was ich persönlich super finde. Auch die Physiotherapie wird modern.
Zu finden ist dieses E-Book HIER.
Man kann auch dieses E-Book abonnieren, sodass man immer nach einer schnellen Registrierung eine Mail bekommt mit der jeweils aktuellen Ausgabe. Dieses E-Book erscheint alle 2 Monate.
Was mich natürlich besonders freut ist, dass der Physioblogger mit einem Interview und mit einem Auszug dieses Blogs vertreten ist.
Ich wünsche meinen Lesern viel Vergnügen mit diesem neuen modernen Physiotherapie E-Book.
Euer:
Physioblogger
Liebe Leser,
Ich habe das Glück mit 2 Osteopathen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich persönlich bin kein Osteopath. Und das bleibt auch so denn:
Die beiden Osteopathen stellen sich in meiner Praxis gegenüber den Patienten als besonders wertvoll da. Die machen zwar immer aus meiner Sicht immer mordsmäßig rum, also hier Leber, dann son Inguinalbändchen, Milz, Niere…das klaschische halt. Wennn man Patienten frägt was denn der liebe Kollege Osteopath gemacht hat, dann bekommt man immer die selbe Antwort: Er hat meinen Bauch gemacht, Osteopathie halt. Ich arbeite jetzt schon ein Vierteljahr mit denen zusammen und immer behandeln die den Bauch. Da kann schon etwas nicht stimmen.
Und genau da liegt der Fehler: Entweder ich habe 2 scheiß Osteopathen erwischt, oder die können und machen schon aus Prinzip die klassischen Techniken nicht mehr. Also z.b die Muskulatur weich machen mittels Massage, ohhhh nein…da steht dann in der Kartei:
Myofasziales arbeiten.
Ja mein Gott fast alles was wir machen ist myofasziales arbeiten. Massage halt. Fertig. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit besonderen Faszientechniken für jeden einzelnen Muskel und das ihr die Faszien spürt….ich bin nicht nur PT von Beruf meine lieben Osteopathen sondern auch Masseur. ICH verstehe noch etwas von Muskeln und deren Funktion!
Wobei wir schon beim nächsten Thema wären was mich tierisch auf die Palme bringt:
Neulich kam der Osteopath auf einen Kollegen zu und meinte: Du ich habe die Frau XY jetzt schon behandelt, Sie ist aber im Schulterbereich so verspannt, könntest du sie noch massieren??
HALLO?? Können Osteopathen nicht massieren?? Ja ich weiß..wenn man nur PT ist dann hat man es nicht so mit Massage…..BULLSHIT sage ich euch…ganz schlecht…..
Daraufhin klärte ich die Situation und bat den Osteopathen zu mir zu einem 4 Augen Gespräch.
Mein Osteopath kann die Milz behandeln, nicht aber meine Schulter massieren?? No Way..liebe Kollegen…
Immer wenn wir bei uns in der Praxis schwierige Patienten für einen neuen Anlauf zu einem anderen Kollegen schicken (jeder hat bei uns seine Fachrichtung!) dannn reißen die Osteopathen auch jetzt nicht das ganz große Ding. Also die Behauptung das ein Osteopath viel mehr Patienten schmerzfrei macht kann ich mir einem ganz klaren nein bestätigen!
Ich unterhielt ich mich mit dem Osteopath über eine LWS Blockierung bei einem Patienten, und dem Problem das genau diese Blockierung ihr immer wieder Schmerzen bereitet, diese Blockierung aber leider immer wieder kommt. Warum? Keine Ahnung….
Er meinte dann naja das könnnte von dem oder jenigen Band/Faszie kommen welches den Wirbel immer in die Position zwängt.
Nach 2 Monaten Behandlung bei dem Osteopathen, kam der Patient zu mir und ich fragte ihn nach seinem Befinden:
„Leider rutscht der Wirbbel immer wieder in die komische Position die mir immer so weh tut“
Also auch nicht besser wie Mannuelle Therapie.
Nur um eines klarzustellen: Ich habe nichts im Prinzip gegen Osteopathen, können und machen echt viel..ich habe einen heiden Respekt vor dieser Fortbildung. Nur bitte ich euch ein kleines bisschen auf dem Boden zu bleiben. Ihr seid weder schlechter noch besser wie die normalen PT´s. Ihr therapiert halt mit einer anderen Philosophie.
Ganz einfach:
Der Masseur sagt zu LWS Schmerzen: Oh die Muskeln sind verhärtet.
Der PT sagt dazu: ich glaube du hast zu wenig Rückenmuskulatur, die muss man kräftigen.
Der Manualtherapeut sagt: Ich glaube deine LWS ist blockkiert.
Der Osteopath sagt: Das liegt am Nierenbecken.
Der Craniosakraltherapeut sagt: Ich glaube die Dynamic der Fontanellen ist schuld.
Der Heikpraktiker sagt: Dein Ying/Yang ist im Ungleichgewicht.
Der Arzt sagt: Ganz klar zu sehen: BS Prolaps. Ich gebe Ihnen eine Spritze!
usw.
Wisst ihr was ich meine? Keiner hat Recht oder Unrecht. Aber nur auf seiner Schiene zu fahren finde ich persönlich ziemlich unqualifiziert. Schon gleich für einen Osteopathen.
Physioblogger










